2 Okt · geschrieben von Schulredaktion

Abschlussfahrt nach Berlin

Montagmorgen, 8 Uhr: 121 Koffer wollen untergebracht werden, doch Uwe und Alfred, die beiden Busfahrer, bleiben gelassen und helfen den Schülern, ihr Gepäck im Bauch des Busses unterzubringen. Bei strahlendem Sonnenschein brechen die Abschlussklassen des Schulzentrum Saterlands im klimatisierten Reisebus des Busunternehmens Nienaber auf. Laute Musik schallt durch die Reihen, doch Uwe und Alfred sind Profis. Souverän bewältigen sie die Strecke von 450 km in einer achtstündigen Fahrt.

Gegen 16:00 Uhr erreicht die Gruppe das Jugendgästehaus am Hauptbahnhof. Zentraler geht es nicht! Nach der Zimmereinteilung der erste Kontakt mit der Großstadt: Das Brandenburger Tor, das aus Sandstein gebaut, in den Jahren 1788 bis 1791 entstand. Abends dann ein Essen im Vapiano und endlich die ersehnte Nachtruhe?

Dienstagmorgen: Schon 8 Uhr? Um 9.30 Uhr geht’s los Richtung Madame Tussaud – endlich mal mit den Lieblingspromis auf Tuchfühlung gehen und Fotos machen. Wenn das keine Erinnerung ist.

Später im heißen Berlin steht noch das Berliner Dungeon auf dem Programm, und da ist es kühl und gruselig. Super!

Aber: Berlin ohne Disco, das geht nicht. Nach dem Berliner Dungeon haben die Schüler eine Stunde Zeit, um sich für das Matrix vorzubereiten. Vom Hauptbahnhof aus fährt die Gruppe Richtung Matrix, wo sie um ca. 21:00 Uhr ankommen. “Viel zu warm, zu laut und zu teuer“, ist die Meinung einiger. Andere toben sich auf der Tanzfläche aus und feiern im „geilsten Club der Stadt“. Das Matrix ist nicht jedermanns Sache. Endlich um 24 Uhr zurück im Jugendgästehaus stellt sich langsam die Nachtruhe ein.

Mittwoch: Der Bundestag, Pflichtprogramm jeder Berlinklassenfahrt: Bei schönem, sonnigem Wetter wäre das Anstehen in der langen Schlange zu ertragen, doch Schulklassen sind VIPs. Entlang an den Anstehenden können sie zügig den Bundestag betreten und an einer Informationsveranstaltung teilnehmen. Leider ist der Ort des Geschehens, der Sitzungssaal, wegen Umbauarbeiten nicht betretbar. Schade. Immerhin die Kuppel konnte erklommen und ein herrlicher Ausblick über Berlin genossen werden, wenn auch bei heißen 30°C.

Donnerstag: Erneut liegt flirrende Hitze über der Stadt. Müde machen sich die Schülerinnen und Schüler um 8:00 Uhr bereit für den Ausflug zur Gedenkstätte Hohenschönhausen. Nach der einstündigen Busfahrt warten sie zuerst gespannt in der Cafeteria. Als dann die Gruppe durch das Gefängnis geführt wird, macht sich ein Gefühl der Beklemmung breit. Selbst heute noch, 30 Jahre später, liegt ein modriger Geruch in den Gemäuern, der an die DDR-Zeit erinnert. Eindrucksvoll werden den Schülern die Schicksale der ehemaligen Insassen verdeutlicht und überwältigt von diesen Eindrücken machen sich die Klassen gegen 11:00 Uhr wieder auf den Weg zur Jugendherberge. Jetzt gibt es erstmal Zeit zur freien Verfügung. Um 14:00 Uhr steht die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße auf dem Plan. Es ist sehr heiß ist und die Schüler sind erschöpft, dennoch ist der Vortrag der Führerin beeindruckend und bedrückend, besonders, als beispielsweise erzählt wird, wie Menschen umgekommen sind, wenn sie die Flucht ergreifen wollten.

Nachmittags erkunden die Schüler in Kleingruppen die Stadt. Dazu gehört z.B. das Olympiastadion, ein wahnsinniger Anblick, dieser riesige Koloss. Dennoch ist dieses monströse Gebäude von innen überraschenderweise sehr übersichtlich und akkurat aufgebaut. Es ist das größte reine Sitzplatzstadion Europas. Zurück am Hauptbahnhof stellte sich der Hunger ein, doch hier kein Problem: Es gibt keinen leckereren Döner als in Berlin. Zurück im Jugendgästehaus klingt der Tag bei mittlerweile angenehmen Temperaturen aus.

Freitag; Heimreise: Wieder ist acht Uhr die Ansage, dann müssen die Zimmer geräumt und gereinigt sein. Unmengen von leeren Chipstüten, Kekspackungen und Getränkeflaschen finden ihren Weg in den Mülleimer. Dann noch die Koffer packen und die Schlüsselkarten abgeben. Oh je!!! Gestresst laufen einige Schüler/innen noch vor dem Frühstück zum leider überfüllten Hauptbahnhof, um Proviant für die Fahrt zu besorgen. Dann heißt es, Abschied nehmen. Kurz nach acht ist es, als die Fahrt wieder Richtung Heimat geht. Im Bus herrscht nahezu Schweigen, nur hier und da ist ein leises Schnarchen zu hören. Die Erschöpfung und Müdigkeit ist den meisten Schülern ins Gesicht geschrieben, als sie nach einer siebenstündigen Fahrt am Freitagnachmittag aus dem Bus taumeln- jetzt erstmal schlafen und Eindrücke verarbeiten müssen. Fünf fantastische Tage Abschussfahrt gehen leider zu Ende.

Kategorie: Klassenfahrten

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